Wie finde ich die richtige Yogamatte?

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Es ist kein leichtes Unterfangen, sich im (immer größer werdenden) Dschungel der Yoga-Matten zurecht zu finden. Besonders der Online-Kauf ist schwierig, da man eine Matte natürlich gerne erstmal unten seinen Händen spüren möchte, bevor man sich dafür entscheidet. Deshalb gibt's hier ein paar Tipps von mir, wie Du Dich richtig entscheidest.

 

Doch bevor Du Deine Yoga-Matte kaufst, stelle Dir unbedingt ein paar Fragen

  1. Wo möchte ich Yoga machen? Wenn du deine Matte mit auf Reisen nehmen möchtest oder oft mit ins Studio nimmst, sind Gewicht und Transportfähigkeit natürlich entscheidend. Für Zuhause kannst du eine dickere Matte mit besserer Dämpfung wählen.
  2. Welche Form von Yoga mache ich? Wenn dynamischere Formen wie Power Yoga oder Vinyasa Yoga Dein Ding sind, ist die Rutschfestigkeit der Matte ein wichtiger Aspekt. Wenn Du mehr Yin Yoga übst, solltest Du auf mehr Komfort, als eine dickere Matte, achten. 
  3. Welches Material soll es sein? Die Auswahl ist riesig und reicht von einfachem Gummi  bis zur Schurwolle. Wichtig ist, dass Dir Deine Matte sicheren Stand gibt. Umwelt- und menschenfreundliche Produktionsbedingungen sollten aber natürlich auch ein wichtiges Kriterium sein. 
  4. Wie viel Geld bin ich bereit auszugeben? 

Es gibt mittlerweile unzählig viele spezialisierte Yoga-Labels auf dem deutschen Markt, und gleichzeitig bieten auch die großen Hersteller wie Nike, Adidas & Co immer mehr Yogamatten an. Ich möchte Dir hier Modelle einiger Yoga-Labels vorstellen, die sich in den Studios durchgesetzt haben: 

1. Manduka

Quelle: www.manduka.com

Manduka-Matten zählen zu den meist verkauften Matten in der Yoga-Welt. Das Label setzt bewusst auf natürliche, recycelbare, nachhaltige und biologische Materialien. Außerdem sind die Matten natürlich sehr rutschfest und hautfreundlich, und in flexibler Länge und Breite erhältlich.

 

Die eKO-Serie von Manduka unterstreicht die umweltfreundliche Philosophie der Marke; alle eKO-Matten sind aus Naturkautschuk. Hier gibt es drei Modelle, die sich in Gewicht und Dicke unterscheiden: 

  1. eko: Perfekt für Dein Yoga zu Hause geeignet. 3 kg (€79).
  2. eko lite: Für alle, die viel unterwegs sind oder es einfach etwas dünner mögen. 2,1 kg (€55-65).
  3. eko super lite: super leicht zu falten, sodass sie in jeden Koffer passt. 900 g (€42).


Yogistar

Quelle: www.Yogistar.com

Die Yogamatten von Yogistar sind Allround-Talente und deutlich preiswerter als Manduka-Matten. Die Auswahl an Matten ist hier wesentlich größer, auch in Sachen Design - Du kannst hier sogar Deine Matte individuell gestalten lassen.

  1. Yogamatte Basic: Das leichte Einsteigermodell gibt es in unterschiedlichsten Farben und wiegt 1 kg (€19,50).
  2. Yogamatte pro: Dieses Modell aus ist wesentlich rutschfester und aus umweltfreundlichen TPE-Schaum. Mit nur 1 kg wiegt es genauso viel wie das Basic-Modell (€35). 
  3. Yogamatte travel: für alle Viel-Reisenden, denn die Matte ist hauchdünn und lässt sich in jedem Koffer verstauen. Jedoch büßt sie dadurch an Rutschfestigkeit ein. 1,1 kg (€39). 

YoMats

Quelle: www.yomats.de

YoMats ist ein kleines Berliner Label, das sich auf Öko-Yogamatten aus Naturkautschuk spezialisiert hat. Wenn Du also eine ganz besondere & schöne Matte suchst, die fair und nachhaltig hergestellt wurde, bist Du bei YoMats richtig. Besonders gut gefallen mir die von den Reisen der Gründerinnen ethnischen Designs. 

  1. Heritage YoMat aztec: Ein wahres Leichtgewicht (800 g) mit einem wahnsinnig schönem, bunten Design (€60). 
  2. GEMINI YoMat lime grey: Die Matte bietet optimale Rutschfestigkeit und Dämpfung und hat zwei unterschiedliche Oberflächen, sodass Du wählen kannst (€69).

Mein FazitEs gibt nicht DIE EINE Matte für alle. So wie es passende Deckel zu Töpfen gibt, gibt es auch Deine passende Matte für Dich. Wichtig dabei ist, Dir vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Zwecke Deine Matte erfüllen soll, und wie nachhaltig sie sein sollte.  Wenn Du sehr regelmäßig übst, kannst Du Dir ja mit der Zeit noch eine Zweit-Matte zulegen - eine zum Mitnehmen ins Studio, und eine für Dein Home-Yoga-Studio :)....


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