Was Yoga mit Veränderungen zu tun hat

Dass Yoga mein Leben wahnsinnig verändert hat, habt ihr vielleicht schon irgendwo gelesen. WIE es mein Leben verändert hat und was Yoga allgemein mit Veränderungen zu tun hat, erfahrt ihr gleich… 

Zuerst einmal die wichtigsten Dinge, wie Yoga mein Leben verändert hat: 

  • ICH LEBE WENIGER IN MEINEM KOPF UND HÖRE MEHR AUF MEIN HERZ.
  • ICH LEBE GESÜNDER UND BEWUSSTER.
  • ICH HABE MEHR GEDULD – MIT MIR SELBST UND ANDEREN.
  • ICH KANN ENDLICH MIT MIR ALLEINE SEIN! 

Die Macht der Gewohnheit

Wir alle sind Gewohnheitstiere. Ein Großteil unseres Verhaltens läuft unbewusst ab, wird gesteuert durch Gewohnheiten, Rituale und Routinen, die wir oft schon von unseren Eltern gelernt haben. Viele Gewohnheiten sind wichtig und gut für uns. Andere wiederum behindern uns, stören uns, oder rauben uns Energie…. Das kann der tägliche Kaffee am Morgen zum Aufwachen sein. Oder die Sucht nach Zigaretten / Süßigkeiten. Oder das nervige Fingernägelkauen.

 

Es gibt aber auch Gewohnheiten / Eigenschaften, die unser Leben weit mehr beeinträchtigen können. Kontrollsucht oder Eifersucht sind welche, mit denen wir alle bestimmt schon in Berührung gekommen sind. Manche Menschen reagieren regelrecht ängstlich oder panisch, wenn größere Veränderungen bevorstehen. Je flexibler und gelassener wir sind, desto besser können wir aktiv Neues in unser Leben integrieren. 

Veränderung als Chance

Unsere Fähigkeit Veränderungen offen zu begegnen und in unser Leben zu integrieren zählt zu den größten Herausforderungen, aber auch größten CHANCEN für uns!

 

Voraussetzung dafür ist zunächst, dass wir erkennen, wie und warum wir auf eine gewisse Weise denken und handeln!

 

Was genau hält uns davon ab, eine negative Gewohnheit abzulegen? Oder eine gewisse Eigenschaft – obwohl wir ohne sie vielleicht gelassener oder zufriedener wären? Was sind unsere Motive für unser Handeln? 


Der Anfang: Erkennen und verstehen

Damit wir eine Veränderung auf Dauer umsetzen können, müssen wir uns selbst, unsere Gewohnheiten und Eigenschaften erstmal erkennen und verstehen. Dann erst können wir unser Ziel bestimmen – was wollen wir eigentlich erreichen?

 

Es gibt ein paar mentale „Zustände“, die uns oft vom Weg abbringen; vielleicht erkennst Du dich darin wieder:

  1. Wir sind innerlich aufgewühlt und können unsere Gedanken nicht kontrollieren (tausende Affen…).
  2. Wir sind  träge, sodass wir uns nicht motivieren können, etwas zu tun.
  3. Wir sind abgelenkt von zu vielen Reizen und können uns nicht auf das Wesentliche konzentrieren.

Wir identifizieren uns so sehr mit unseren eigenen Gedanken und nehmen sie so ernst, als WÄREN WIR DIESE GEDANKEN. Dabei liegt es völlig in unserer Hand, was wir denken und fühlen!

 

Frage Dich doch mal: Wann hast Du das letzte Mal.....

  • ...für 10 Minuten nichts gemacht?
  • ...Deinen Körper richtig gespürt?
  • ...an gar nichts gedacht?

Wie hilft Yoga uns bei Veränderungen?

Fakt ist: Solange wir innerlich aufgewühlt, unruhig, träge oder völlig abgelenkt sind, werden wir uns nicht selbst spüren und keine neue Perspektive auf unser Leben einnehmen können. Veränderungen anzustoßen, die uns unseren Träumen und Zielen näher bringen, kommt uns in diesem Zustand meist nicht in den Sinn!

 

Yoga hilft dabei, einen mentalen Zustand der Klarheit & Fokussierung zu erreichen. So können wir unserem „wahren Selbst“ näher können – das bedeutet, dass unsere Wahrnehmung der Dinge nicht mehr bestimmt wird durch irgendwelche Vorstellungen, Einbildungen, negativen Gefühle etc.

 

Natürlich gelingt das nicht nach einer einzigen Yoga-Stunde. Aber dieses ruhige, klare Gefühl, wenn Du nach der Stunde entspannt auf Deiner Matte liegst, gibt Dir eine erste Idee davon.

 

Bleib' am Ball, übe regelmäßig aber sei dabei gelassen und habe Geduld  – dann kommst Du Deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher!

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