1 Jahr der Veränderungen...

Ich halte mein 200h-Diplom als zertifizierte Yoga-Lehrerin in den Händen und bin überglücklich. Nicht, weil ich nun endlich die Ausbildung hinter mich gebracht habe. Sondern weil ich unglaublich dankbar dafür bin, welche Wendung mein Leben innerhalb des Jahres genommen hat....

 

Die Entscheidung, die Ausbildung zu beginnen, habe ich aus dem Bauch heraus getroffen. Es fühlte sich verrückt an, einen Weg einzuschlagen, der völlig im Kontrast zu allem stand, was ich bis zu diesem Zeitpunkt getan hatte. Bis dahin steuerte meine Vernunft meine Wege. Als ich meine Zweifel über Bord geworfen und mich angemeldet hatte, fühlte ich mich schon ein großes Stück befreiter und freute mich riesig auf das bevorstehende Jahr.

 

Aber diesen Schritt hätte ich nicht ohne die Unterstützung meines tollen Partners gewagt, dem ich erst ein paar Monate zuvor begegnet war. Er war und ist es, der mich immer wieder motiviert, meine Träume zu verfolgen und zu verwirklichen und wie ein Fels in der Brandung für mich ist. Tatsächlich habe ich meine Träume erst in langen, intensiven Gesprächen mit ihm wiedergefunden, die ich seit meiner Jugend aus den Augen verloren habe. Er hat mir gezeigt, was es heißt, wieder meine eigenen Stärken und mein Potential zu sehen….Durch seine liebevolle, ruhige und vertrauensvolle Art habe ich auch gelernt meine Verlustängste zu überwinden, und bin unendlich glücklich, ihn als Weggefährten an meiner Seite zu haben!

 

Außerdem habe ich in diesem Jahr wieder gelernt, auf mein Herz zu hören und meiner Intuition zu vertrauen. Und ich habe endlich meine Selbstzweifel über Bord geworfen. Früher hatte ich extrem hohe Erwartungen an mich selbst, aber auch an andere und war oft enttäuscht und frustriert. Ich habe begriffen, dass es wichtig ist loszulassen und einfach mal abzuwarten, was passiert. Dieses Gefühl gibt mir eine unglaublich tiefe, innere Ruhe und ein Gefühl von Gelassenheit, für die ich jeden Tag aufs Neue dankbar bin.

 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich nichts außer unüberwindbarer Probleme mehr sah. Es lag so eine schwere Last auf meinen Schultern, dass ich manchmal das Gefühl hatte, kaum mehr Luft zu bekommen; meine Atmung ging flach, und mein Brustkorb fühlte sich furchtbar eng an. Heute weiß ich, dass meine Atemmuskulatur durch die ständigen Ängste und Sorgen komplett verspannt war, und sich meine Lunge nicht mehr richtig mit Luft füllen konnte. Ich habe während der Ausbildung vieles in Zusammenhang mit Atmung gelernt, und bin dankbar, dass ich gelernt habe, meine Atmung so zu lenken, dass ich mich in schwierigen Situationen beruhigen und Stress abbauen kann.

 

Früher hatte ich große Schwierigkeiten wirklich Zugang zu anderen Menschen zu finden, weil ich in mir selbst gefangen war. Heute bin ich manchmal selbst überrascht, wie sich mir fremde Menschen öffnen, weil ich gelernt habe, wirklich zuzuhören und mich zu öffnen. Besonders nach meinen Yogakursen erlebe ich immer wieder rührende und schöne Momente, in denen Menschen mich auf eine sehr persönliche Weise ansprechen. Diese Begegnungen bestärken mich darin, dass ich auf dem richtigen Weg bin....

 

Auf diesem Weg möchte ich mich nochmal für Eure tolle Unterstützung, all Euer Feedback und Eure schönen Worte bedanken! :)

 

Jetzt ist es erstmal an der Zeit, Urlaub zu machen und meine Energiereserven aufzutanken, mich inspirieren zu lassen und neue Pläne zu schmieden. Ende September bin ich dann wieder mit neuen Konzepten in Mainz für Euch da....:) 

 

Namasté. 

 


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