Yoga & Laufen – Die ideale Kombination

Warum ich das Laufen liebe

Das Laufen ist seit 20 Jahren mein ständiger Webbegleiter. Früher stand dabei für mich der Fitness-Aspekt im Vordergrund, heute betrachte ich das Laufen etwas "ganzheitlicher".

 

Ich laufe, wenn ich nervös bin. Ich laufe, wenn ich traurig bin. Ich laufe, wenn ich verärgert bin. Meist laufe ich aber einfach, weil ich Lust auf die Bewegung an der frischen Luft habe....:)

Wie ich zum Laufen kam

Als ich 16 war, suchte ich nach einer neuen Sportart, die möglichst unkompliziert und mit wenig Aufwand verbunden ist. Einfach die Laufschuhe anziehen, und raus aus der Tür….Laufen geht immer und überall! Da ich damals furchtbar ehrgeizig und zielorientiert war, wollte ich nicht ohne „Ziel“ laufen. 5-6 Mal die Woche trainierte ich nach meinem Trainingsplan und war auch bei Regen, Schnee und Kälte draußen. Meinen ersten Halbmarathon lief ich, als ich 18 war.

 

Dabei ignorierte ich leider (zu) häufig meinen Körper und seine Signale. Aber das Laufen war für mich immer der perfekte, mentale Ausgleich zum stressigen Alltag während des Studiums und meiner ersten Berufsjahre. Als ich ein Semester im Ausland studierte oder später beruflich häufig in Hotels übernachtete, war ich dankbar, dass ich auch morgens um 6 Uhr schnell eine Runde Sport treiben konnte. 

Mein Motto heute: Alles kann, nichts muss

Heute gehe ich das Laufen anders an. Warum sollte es immer höher, schneller und weiter sein? Fitness-Seiten, Apps & Co pushen uns zu immer mehr Leistung, doch dabei vergessen wir, auf unseren Körper zu hören. Lasst uns doch „nachhaltiger“ mit uns selbst umgehen! Auch wenn ich versuche, 3-4 Mal pro Woche mindestens 30 Minuten zu laufen, beachte ich dabei meine eigenen „Regeln“…:)

  1. Ich gehe nur laufen, wenn ich wirklich Lust darauf habe. 
  2. Ich trainiere ohne Trainingsplan und ohne „Leistungsziel“. 
  3. Wenn ich mich nicht gut dabei fühle, mich schlapp fühle oder Schmerzen habe, wandle ich den Lauf in einen „meditativen“ Spaziergang um. 
  4. Ich laufe ohne Stoppuhr oder Lauf-App und höre dabei auf meinen Körper. 

Warum ich Yoga liebe

Yoga liebe ich, weil es mich erdet, mich herunter bringt und mir Ruhe gibt und mich Achtsamkeit im Umgang mit mir selbst lehrt. Und es gibt wahrscheinlich noch 1000 andere Gründe, aber die konntest Du schon in anderen Blog-Beiträgen lesen...:)

Warum Laufen & Yoga die ideale Kombination ist

Auf den ersten Blick haben Yoga und Laufen wenig miteinander zu tun. Während Laufen häufig mit Leistung, Schnelligkeit und Effizienz in Verbindung gebracht wird, soll Yoga Körper und Geist in Einklang bringen und die Gedanken zur Ruhe bringen. Doch es gibt für mich unzählige Gründe, wieso Laufen und Yoga so wunderbar zusammen passen. Die wichtigsten für mich sind: 

  1. Man trainiert ganzheitlich: Ausdauer (Laufen), Kraft, Beweglichkeit und Koordination (Yoga), also sämtliche Elemente der körperlichen Fitness, verbessern sich.
  2. Beides kann man immer und überall ohne Hilfsmittel machen. 
  3. Das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessert sich.

Wie ich Yoga & Laufen kombiniere

3-4 Mal pro Woche mache ich eine Laufeinheit (6-8 Km) in den Weinbergen oder im Wald und schließe eine Yoga-Praxis (15-20 Min.) an. Ich jogge ganz entspannt und genieße jeden Schritt. Danach fühle ich mich rundum ausgeglichen und erholt, habe frische Luft geatmet und außer Laufschuhen brauche ich nichts dafür. Zudem habe ich durch die Atemtechniken im Yoga gelernt, auch beim Laufen viel bewusster zu atmen. 

 

Es gibt viele Menschen, für die das Joggen ein Leistungssport ist und die Yoga als Ergänzung nutzen, um die Muskeln und Bänder beweglich zu halten. Ganz egal in welcher Kombination Du beide Sportarten verbindest, sie harmonieren immer wunderbar und ergänzen sich!


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