Tipps, wie es mit Deiner Home-Yogapraxis diesen Winter klappt

Die Tage werden kürzer, es ist wieder einer dieser windig-nass-kalten Herbsttage und Du freust Dich schon auf Dein gemütliches Sofa nach Feierabend? Falls Dein innerer Schweinehund zu stark ist, lässt Du deinen geplanten Stopp im Yoga- oder Fitness-Studios dann doch schon mal ausfallen, um ohne Umwege nach Hause zu fahren… 

 

Mir fällt es an solch Tagen jedenfalls echt schwer für Yoga nochmal das Haus zu verlassen. Um dennoch jeden Tag auf die Matte zu kommen, habe ich mir zu Hause meine kleine Yoga-Oase eingerichtet, in der ich mich komplett ruhig und geborgen fühle. Manchmal sind es nur ein paar Minuten nach dem Aufwachen, an anderen Tagen spüre ich plötzlich jede Menge Energie, wenn ich erstmal angefangen habe. 

 

Deshalb gibt’s heute ein paar Tipps von mir, wie Du Dir Deinen perfekten Yoga-Platz zu Hause einrichtest…

Monkey Yoga
Mein Yogaplatz zu Hause

1. Die Yogamatte

Die richtige Yogamatte ist das A und O für Deine Praxis. Rutschfest und weich genug sollte sie sein. Die Farbe finde ich persönlich nicht unwichtig, denn sie kann Deine Stimmung direkt beeinflussen. Deshalb habe ich mittlerweile ein paar verschiedene. Reisematten sind für Deine tägliche Praxis nicht zu empfehlen, da sie zu hart sind. 

 

Eine Decke wäre außerdem noch von Vorteil, die Du zum Zudecken in der Entspannungsphase, oder auch als Hilfestellung in verschiedenen Asanas nutzen kannst. Mehr Tipps findest Du auf meinem Blog-Beitrag zu Yogamatten

2. Die Grundvoraussetzungen

  • Ruhe – Ist die allerwichtigste Voraussetzung! Also am besten Tür schließen (Deinem Partner / Mitbewohner Bescheid geben, dass Du Yoga machst), Handy / Fernseher / PC ausmachen, Fenster schließen, um alle Lärmquellen auszuschalten.
  • Ein Ort, an dem Du dich wohl fühlst – Suche Dir einen festen Platz in Deiner Wohnung, den Du gerne magst. Er sollte eine positive Energie ausstrahlen und frei von Störfaktoren wie Kabeln, Fernseher etc. sein. Vielleicht musst Du dazu ein wenig aufräumen, Sofa verrücken, Platz schaffen. Wenn Du an diesem Ort regelmäßig übst, wirst Du merken, dass er mit der Zeit eine ganz besondere Energie bekommt…
  • Ausreichend Platz – Damit Du wirklich entspannt Yoga machen kannst, brauchst Du so viel Platz am Boden, dass Du Deine Arme von der Matte aus in alle Richtungen ausstrecken kannst. am besten so, dass Du Deine Matte nicht jedes Mal neu ausrollen muss. Denn nur der Anblick alleine reicht oft schon aus, Dich an Deine Praxis zu erinnern! Falls der Platz nicht reicht, lass die Matte zusammengerollt und sichtbar stehen, sodass Dein Blick beim Vorbeilaufen darauf fällt. 

3. Stimmung schaffen

Um den Sprung zwischen „Alltag“ und „innerem Rückzug“ noch leichter zu machen, gebe ich Dir ein paar Tipps, wie Du die richtige Stimmung kreieren kannst. Denn mit der richtigen Lichtstimmung, Musik oder dem passenden Duft wird es Deinem Gehirn leichter gemacht, in den „Entspannungsmodus“ zu schalten. In der Badewanne freust Du dich ja auch über Kerzenschein und Badeöl, oder? 

  • Kerzen / sanftes Licht: Warmes und sanftes Licht, am besten von Kerzen, schafft direkt eine gemütliche und heimelige Atmosphäre. Vermeide am besten direktes Deckenlicht, und verwende nur indirekte Lichtquellen. 
  • Musik: Am besten ist dabei eine Playliste, sodass Du nicht während Deiner Praxis DJane spielen musst. ;) Wenn Du bei Spotify oder Soundcloud bist, findest Du viele Yoga-Playlisten, die Dir vielleicht gefallen. Hier findest Du meine Soundcloud-Playliste für den Herbst. Du kannst Dir natürlich auch eine eigene Playliste zusammenstellen – mir selbst gefallen ruhige Piano-Songs gut, aber auch sphärische Klänge oder auch etwas melodischere Songs, je nach Stimmung. Hauptsache nicht zu viel Bass und zu viel harte Übergänge, die Dich ablenken…
  • Duftöl: Mir hilft der passende Duft extrem dabei, meinen Geist klarer werden zu lassen. Wenn ich mich energielos fühle, mag ich z.B. Zitrus-Mischungen sehr gerne. Ich achte darauf, dass es 100% natürliche ätherische Öle sind. Primavera hat eine ganze Reihe von tollen Düften passend zur Yogapraxis.

Mit der Zeit findest Du für Dich sicherlich heraus, was du für die richtige Stimmung brauchst...

4. Yoga zur Gewohnheit werden lassen

Plane Dir am besten eine feste Zeit für Yoga ein. Wir planen ja auch Zeit für Arzttermine, Sportkurse, Kaffeedates mit Freundinnen oder das Einkaufen… Wieso also nicht auch für die Yogapraxis zu Hause? Am besten übst Du immer zur gleichen Zeit, um Deine Praxis fest in Deinen Alltag zu integrieren. Dabei müssen es ja nicht gleich 45 Minuten sein. Vielleicht hilft es mit 15 Minuten zu starten? Möglich wäre es für frühe Vögel direkt nach dem Aufstehen oder aber lieber, wenn Du nach Feierabend nach Hause kommst? 

5. Sei nicht so hart mit Dir

Du hast Dir vorgenommen jeden Morgen um 6.30 Uhr Yoga zu machen? Und hast es in 7 Tagen nur einmal geschafft? Super, Du hast angefangen! :) Sei nicht so hart mit Dir, und freu Dich über Deine kleinen Schritte. Gewohnheiten entwickeln sich langsam, und entstehen nicht über Nacht. Das wichtigste ist, dass Du die Freude an Deiner Praxis behältst und Dich nicht entmutigen lässt, wenn Du mal einen schlechten Tag (oder ein paar) ohne Motivation hattest…