The Yoga Way of Living // Less (clothes) is more

Mein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten (und die Hälfte der Klamotten passt mir gerade eh nicht). Dennoch bin ich ständig auf der „Jagd“ nach neuen Teilen – besonders nach Yoga-Klamotten -, die dann meist nur selten ausgeführt werden. Man bleibt eben doch seinen Lieblingsteilen treu! 

 

Mein Stichwort in Sachen Kleider-Kauf für 2018 ist deshalb: MÄSSIGUNG. Oder auch: „Less (clothes) is more“! 

In den alten Yoga-Schriften des Patanjali, den Yogasutras, wird unter den "Yamas" das Prinzip „Aparigraha“ beschrieben: Es steht dafür, sich frei zu machen von (materiellen) Begierden, um mehr Zufriedenheit zu erreichen. Je weniger wir besitzen, desto weniger lenkt uns ab und wir können unsere Energie sinnvoll einsetzen.

Nun gibt es natürlich verschiedene „Level“ in Sachen Mäßigung im Kleiderschrank. Ich habe 4 Ideen - von moderat bis extrem – unter die Lupe genommen. Vielleicht ist ja die passende Idee für Dich dabei?

Idee 1: Ausmisten für den guten Zweck 

  • Die Bestandsaufnahme

Räum deinen Kleiderschrank komplett aus und sortiere deine Klamotten: Oberteile, Hosen, Kleider, Röcke. Nimm dir dann jedes Teil einzeln vor: Was trägst du gerne und häufig? Welche Farben und Schnitte gefallen und stehen dir gut? Und worin fühlst du dich wohl? Diese Kleidung bleibt. Am besten lädst Du eine Freundin zu dieser Aktion ein, die Dich mit ihrer ehrlichen Meinung unterstützt…

  • Weg damit

Was steht dir nicht? Was trägst du nie? Was ungern? Und worin fühlst du dich nicht wohl? Das kommt weg! Welches Kleidungsstück macht Dich wirklich glücklich? 

  • Wohin damit? Spenden für den guten Zweck!

Du kannst nichts mehr mit deinen Klamotten anfangen – jemand anderes aber vielleicht schon. Gut erhaltene Kleidung und Dinge kannst Du in Mainz beim Oxfam Shop spenden. Alle Einnahmen gehen Oxfam Deutschland e.V. zu, einer globalen Nothilfe- und Entwicklungsorganisation.

 

Achtung Kleiderspende: Wirf' Deine Kleidung bitte nicht einfach in den (kommerziellen) Altkleidercontainer. Warum nicht, erfährst Du hier

Mein Fazit: 

Ausmisten verkörpert für mich alten Ballast abzuwerfen, um sich freier zu fühlen. Mit dieser sehr strukturieren Art, den Kleiderschrank zu entrümpeln, geht das super einfach, finde ich. Und wenn man die überflüssigen Dinge noch für den guten Zweck spendet, tut man anderen Menschen dabei sogar etwas Gutes.

Idee 2: Maximal ein neues Teil pro Monat  

Wenn Du zu der Kategorie Frau zählst, die sich absolut nicht von Kleidungsstücken trennen kann und nicht mehr weiß, wohin mit all den neu gekauften Sachen – dann versuch‘ es doch mit dieser Idee: In jedem Monat wird maximal ein neues Kleidungsstück (inkl. Schuhe & Handtaschen) gekauft. 

 

Dabei ist eine gute Planung sinnvoll, sodass Du Dein „Budget“ nicht mit spontanen „Haben-Wollen-Käufen“ verschießt ;)! Am besten gelingt das Vorhaben also, wenn Du die wirklich notwendigen Stücke wie der neue Bikini für den Sommerurlaub oder das Kleid für die Hochzeit der besten Freundin auf dem Schirm behältst. 

Mein Fazit: 

Eine simple Methode, die mit ein wenig Planung und Disziplin sicherlich umsetzbar ist, und noch dazu den Geldbeutel schont. Schöner Nebeneffekt: Man gewinnt jede Menge Zeit für Sinnvolles wie Yogakurse durch die eingesparten Shopping-Trips ;)!

Idee 3: DIY – DON’T BUY

Foto: Mein Feenstaub
Foto: Mein Feenstaub

Diese Idee zu DYI Don’t Buy 2018 kommt von der Mainzer Bloggerin Lisa, die den DYI-Blog „Mein Feenstaub“ gegründet hat: Sie ruft dazu auf, in 2018 alle Kleidungsstücke selbst zu nähen. Für die gegenseitige Motivation könnt ihr Eure Kreationen auf Instagram unter dem Hashtag #2018diydontbuy teilen. Mehr über ihre Idee erfahrt ihr hier

Mein Fazit: 

Für handwerklich begabte Yogis eine wirklich schöne Herausforderung. Für mich würde das aber wahrscheinlich bedeuten, dass ich nach unzähligen Stunden vor der Nähmaschine völlig frustriert aufgeben müsste ;). Von daher überlasse ich das lieber anderen, aber ich liebe diese Idee von Lisa / Mein Feenstaub!

Ideen 4: Capsule Wardrobe - Nur 37 Teilen im Kleiderschrank

Foto: Happy Mind Magazine
Foto: Happy Mind Magazine

Der Begriff „Capsule Wardrobe“ ist mittlerweile zu einem festen Begriff geworden. Er beschreibt einen minimalistisch-funktionalen Kleiderschrank, der aus 37 Kleidungsstücken besteht – inkl. Schuhen. ;)

 

Auf einigen Blogs gibt es ausführliche Berichte, wie Du das Vorhaben umsetzt. Die besten Tipps gibt es beim Happy Mind Magazine. Bei „The Organized Cardigan“ findest Du sogar einen praktischen Wardrobe Capsule Planner, der Dir eine genaue Anleitung zum Aussortieren gibt. 

Mein Fazit:

Super für alle, die morgens wenig Zeit haben und nicht mehr viel Zeit mit der Frage „was ziehe ich heute an?“ verbringen möchten. Allerdings erfordert die Methode sehr viel Überwindung und Mut, denn sich von dem Großteil seines Kleiderschranks zu trennen, erfordert es loslassen zu können. 

So, das waren nun meine 4 Ideen, um mehr Ordnung und weniger Überfluss in den Kleiderschrank zu bringen. Ich persönlich habe vor, Idee 1 & 2 zu kombinieren: Also erstmal groß ausmisten, Überflüssiges spenden und dann nur noch 1 neues Kleidungsstück pro Monat kaufen. :) 

 

Erzählt doch mal, ob ihr mitmacht, und für welche Idee ihr Euch entschieden habt! Ich in gespannt auf Eure Kommentare...

 

Namasté.

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