Mainzer Powerfrauen: Gesa Kohlenbach // Annabatterie

Gründerinnen aus Mainz, Monkey Yoga
Gesa Kohlenbach - Annabatterie

Raus aus der Komfortzone zu gehen und etwas Großes zu wagen: Das haben alle Frauen gemeinsam, die ich Euch in meiner Serie "Mainzer Powerfrauen" vorstellen möchte.

 

Gesa Kohlenbach, die 34-jährige Mainzerin, hat mit der Gründung des Cafés Annabatterie in 2010 die Mainzer Café-Landschaft revolutioniert. Sobald man ihr gemütlich-lebhaftes Café betritt, weiß man, dass man an einem ganz besonderen Ort gelandet ist, an dem man entspannen möchte. Neben der wunderschönen Einrichtung mit plüschigen Sesseln lieben die Mainzerinnen die Annabatterie für die unglaublich leckeren Kuchen, Pancakes, Scones und das geniale Frühstück. Und so ist die Annabatterie definitiv nicht mehr aus Mainz wegzudenken und hat einen absoluten Kultstatus erreicht!

Welche Power-Frau verbirgt sich hinter der Annabatterie? 

Ursprünglich hat Gesa, die in Mainz geboren wurde, Architektur in Mainz studiert. Nebenher verdiente sie Geld mit Jobs in der Gastronomie. Bei längeren Auslandsaufenthalten - z.B. in Sydney - entdeckte sie immer wieder tolle Cafés und fand es schade, dass es wenige gemütliche Cafés in Mainz gibt.

 

Deshalb hat sie schon in den Endzügen ihres Studiums in 2010 ihren heutigen Laden angemietet und sich mit der Gründung der Annabatterie beschäftigt. Auch heute pickt sie sich gerne kulinarische Leckerbissen aus anderen Ländern heraus, um damit ihre Gäste zu verzaubern...(z.B. Banana Bread aus Australien oder skandinavisches Hefegebäck). Mein persönliches Highlight: Ihre genialen Scones ;)! 

8 Fragen an Gesa...

1. Gesa, was hat Dich damals dazu motiviert die Annabatterie zu gründen?

Ich gehe selbst total gerne in Cafés und wollte so etwas Schönes, Heimeliges auch in Mainz etablieren, wie ich es so oft im Ausland gesehen hatte. Sydney hat mich besonders geprägt, mit kleinen Läden am Meer, in die man einfach barfuß reinlaufen kann. Leider kann ich mittlerweile nicht mehr so unbeschwert in in Cafés gehen, weil ich immer nach neuen Ideen suche. Aber Kaffee & Kuchen liebe ich immer noch genauso! :)

 

2. Was hast Du für die nächsten Jahre neben der Annabatterie noch geplant? 

Ich habe mich in den letzten Jahren noch als Köchin und Konditormeisterin ausbilden lassen und mich dabei auf Hochzeitstorten spezialisiert. Das macht mir unglaublich viel Spaß und es hat viel mit Handwerk, Statik und Kreativität zu tun. Momentan suchen wir eine Backstube, in der wir nur Hochzeitstorten machen können. Das ist also mein nächstes Projekt! 

 

3. Was sind Deine größten Herausforderungen im Alltag? 

Alle Baustellen gleichzeitig abzudecken ist eine große Herausforderung. Ich habe manchmal das Gefühl, von allen Seiten zerrt jemand an Dir und möchte irgendwas. Gleichzeitig muss man schauen, dass alles läuft und dabei seine Mitarbeiter anfeuern und loben. Und ich habe das Gefühl, dass ich nie allem gerecht werden kann. Und das Privatleben steht immer ganz hinten und man stellt die eigenen Bedürfnisse hinten an. 

 

4. Hast Du Tipps für andere Selbstständige? 

Ich versuche vor allem die Lasten & Aufgaben besser auf meine Mitarbeiter zu verteilen. Ich habe jetzt z.B. einen Konditor, der auch seine Bestellungen selbst verwaltet. Ich arbeite total gerne, besonders unter Stress. Aber ich musste mir irgendwann selbst einen "Aus-Knopf" geben, sonst hätte ich nur noch 7 Tage die Woche gearbeitet. 

 

5. Was macht Dich an Deinem Beruf besonders glücklich? 

Glückliche Gäste! Es ist die aller schönste Bezahlung für mich, wenn mir jemand sagt "das war der beste Kuchen in Mainz!" oder "es schwärmen immer noch alle von unserer Hochzeitstorte!". 

 

6. Wie findest Du Deinen Ausgleich? 

Ich fahre seit 5 Jahren fast jedes Wochenende gemeinsam mit meinem Freund nach Amsterdam. Wir haben in unserer Ferienwohnung nicht mal mehr WLAN. Das ist das einzige, was mir am Wochenende hilft, um Ruhe zu finden. Wenn ich in Mainz bin, mache ich viel Sport (laufen & Krafttraining), um meinen Kopf frei zu kriegen. 

 

7. Was gefällt Dir an Mainz als Standort besonders? 

Mainz ist so schön überschaubar, aber trotzdem hat es von allem etwas. Es ist eine sehr junge Stadt mit vielen Studenten und dadurch hat man ein tolles Netzwerk.

 

8. Hast Du schon mal Yoga ausprobiert? 

Ja klar, Yoga mache ich häufiger in Amsterdam. Das ist dann aber kein "klassisches" Yoga, sondern meist Hot Yoga. Und ich meditiere ganz viel, fast jeden Tag - am liebsten mache ich Zen-Meditationen oder geführte Meditationen. 

 

Gesa, ganz herzlichen Dank für das offene Gespräch! 

Mein Highlight: Unglaublich leckere Scones in der Annabatterie!
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