Energiespender vs. Energieräuber: Wie du herausfindest, was dir Energie schenkt

Es gibt diese verflixten Tage, an denen unsere Laune einfach schlecht ist. Wir haben keine Pläne, um den Tag zu einem Highlight werden zu lassen. Die Folge daraus könnte sein, dass unsere Laune noch schlechter wird oder wir in Trägheit und Netflix Binge Watching verfallen. 

 

Und vielleicht werden aus Tagen in diesem negativen Energiemodus auch mal eine ganze Woche. Vielleicht steckst du gerade sogar in einer Energie-"Krise" und findest keinen Weg zurück in den mentalen Zustand von Zufriedenheit und Fülle. 

 

Für solche Zeiten, in denen es dir nicht gut geht, ist es wertvoll zu wissen, was dir in deinem Alltag gut tut. Ebenso wichtig ist es dir darüber bewusst zu sein, was dir Kraft raubt.

Was verbirgt sich hinter den Begriffen Energiespender und Energieräuber?

Hinter diesem sehr bildlichen Begriffe der Energiespender und Energieräuber. können sich Aktivitäten, Menschen, oder Gegenstände verbergen. Sogar unsere eigenen Gedanken wirken wie Energiespender und -räuber!

 

 

Energiespender und Energieräuber sind völlig individuell und können sich im Laufe unseres eigenen Lebens auch immer wieder verändern. Während dir vielleicht mit 15 Jahren das Lesen von Zeitschriften Spaß gemacht hat, ziehst du im Alter von 30 Jahren vielleicht Energie aus dem Backen oder Nähen.

Finde deine Energiespender und Energieräuber!

Um deine Energiespender bewusst zu nutzen und deine Energieräuber zu vermeiden, solltest du dir im ersten Schritt Zeit nehmen diese Dinge herauszufinden und aufzuschreiben.

Nimm dir eine Stunde Zeit & einen Notizblock zur Hand

Nimm dir dazu. eine Stunde Zeit, in der du nicht gestört wird. Setze dich bequem an einen ruhigen, gemütlichen Ort und schließe deine Augen.

Beginne mit deinen Energieräubern: Gehe gedanklich durch all deine Aktivitäten in der letzten Woche. Spüre bewusst in dich hinein, welches Gefühl sich bei einer Sache, die du getan hast oder immer wieder tust. Du wirst schnell spüren, welches Dinge dir mehr Energie nehmen als geben! 

Gestalte dir eine schöne Liste (handgeschrieben oder ausgedruckt). Hänge dir diese Liste an einen Ort, auf den du immer wieder einen Blick werfen kannst, um dich selbst daran zu erinnern. So verhinderst du, dass du deine Zeit mit unnützen Dingen vergeudest oder an Tagen, an denen du sowieso kraftlos, träge oder unmotiviert bist, unbewusst noch Öl ins Negativ-Feuer gießt.

 

Im nächsten Schritt wiederholst du das mit deinen Energiespendern: Das sind all die Dinge, die dir helfen, in deine Kraft zu kommen. Welche Aktivitäten bringen dich in einen Zustand von Ruhe und Zufriedenheit oder Energie und Motivation? Da wir uns leider noch immer in der Corona-Pandemie befinden, empfehle ich dir, die Dinge aufzuschreiben, die du trotz Lockdowns machen kannst.

 

 

Deine Energiespender schreibst du natürlich auch auf deine Liste. Dabei ist eine Einteilung nach der verfügbaren Zeit sinnvoll, die du hast. So kannst Du spontan etwas herausgreifen, was in Deine Tagesplanung passt. Manchmal tun auch 10 bewusst verbrachte Minuten unglaublich gut! 

TIPP FÜR EINE PASSENDE MEDITATION

Die liebe Franziska Behlert hat in ihrem Podcast eine wundervolle Meditation zum "Energiecheck", den ich euch empfehle, wenn ihr etwas mehr Zeit habt! 

Meine persönlichen Energieräuber

Um euch einen Eindruck davon zu geben, welche Energieräuber sich in den Alltag einschleichen können, teile ich meine persönlichen Dinge hier mit dir. Wichtig dabei ist mir, dass sie auch im Lockdown funktionieren! 

  • zielloses „Surfen“ mit dem Smartphone Instagram 
  • Durch Handy-Benachrichtigungen ständig ans Handy gelockt werden (Benachrichtigungen abstellen!)
  • (Schwierige) Aufgaben/ Gespräche vor mir herschieben
  • Unnötiges Online-Shopping
  • Unordnung, sodass ich ständig Dinge suche 
  • Unachtsamkeit im Alltag (wo habe ich schon wieder meine Brille / mein Handy etc. hingelegt?)

Meine persönlichen Energiespender

Und hier kommen meine Energiespender, die mir Spaß machen und mir Kraft und Motivation schenken:

Mein Zeitfenster: Weniger als 30 Min.

  • Mit meinen Kindern lachen oder kuscheln
  • Mit FreundInnen telefonieren 
  • Meine Lieblingsmusik hören (z.B. Kings of Leon)
  • Einen inspirierenden Podcast hören 
  • Spazieren gehen und durchatmen
  • Meditieren
  • Yoga Nidra (geführte Tiefenentspannung)

 

Mein Zeitfenster: ca. 1 Stunde 

  • Eine Yogaeinheit zu Hause
  • Eine Auszeit in der Badewanne
  • Ein gutes Buch lesen
  • Joggen (langsam und ohne Blick auf die Uhr)
  • Zukunftspläne mit meinem Mann schmieden

 

Mein Zeitfenster: Mehr als 3 Stunden 

  • Wandern oder Mountainbiken
  • frisches Obst und Gemüse auf dem Markt kaufen
  • Ein Treffen mit lieben Menschen und guten Gesprächen
  • Kochen, am besten für Freunde oder Familie 

ich hoffe, du fühlst dich durch meine eigene Liste inspiriert, dir jetzt ein Notizbuch zur Hand zu nehmen, und deine eigenen Energiespender und Energieräuber aufzuschreiben!

 

Übrigens ist dieses bewusste Erkennen und Einsetzen von Energiespendern und Räubern ein wichtiges Element, um unsere Resilienz zu stärken! 

Menschen als Energieräuber / toxische Beziehungen

Falls es Menschen in deinem Umfeld gibt, bei denen du spürst, dass sie dir Energie rauben, ist dieser erste Schritt des Erkennens essentiell wichtig. Über den Umgang mit "toxischen Beziehungen" gibt es eine Reihe guter Bücher, auf die ich an dieser Stelle gern verweise. Dieser Blog Artikel fokussiert sich mehr auf die Energiebilanz von Aktivitäten. 

 

Buchtipp: "Du bist Gift für mich: Wie du lernst, aus toxischen Beziehungsmustern auszubrechen..."

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann lass mir sehr gerne einen Kommentar da, oder teile meine Inspiration mit Menschen, die auch ein wenig Inspiration für mehr positive Energie gebrauchen könnten.

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Über mich

Foto: www.Parallel-Dream.de
Foto: www.Parallel-Dream.de

Ich heiße Lisa und freue mich, dass du auf meinem Blog rund um Themen zu Yoga & Achtsamkeit gelandet bist.

 

Ich bin zertifizierte Yogalehrerin (500 Std. AYA), Gründerin von Monkey Yoga, 35 Jahre alt und lebe am Rande des Schwarzwalds. In 2020 bin ich zum zweiten Mal Mama geworden.


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