Meditation für Anfänger: Tipps & Tricks

Quelle: Christian Zehe / CZ Art
Quelle: Christian Zehe / CZ Art

Immer online, ständig unterwegs, volle Terminkalender…- Wir fühlen uns manchmal wie im Hamsterrad, und kommen kaum zur Ruhe. Und plötzlich, "dank" Corona-Virus: Von 100 auf 0 gebremst, werden wir zum Rückzug gezwungen. Doch in uns herrscht noch immer der Modus "Always On". Die Folge davon: Unsere Gedanken kommen nicht zur Ruhe, sondern werden durch die Unsicherheit im Außen noch mehr aufgewühlt. 

Es ist immer der richtige Moment, um zu beginnen...

Du spielst schon länger mit dem Gedanken mit Meditation zu beginnen? Doch du wartest auf den richtigen Moment, oder schiebst dein Vorhaben schon eine Weile auf? Der richtige Moment, um endlich mit einer Meditationspraxis zu starten, ist JETZT

Wie Meditation auf unseren Körper und Geist wirkt

Seit Jahrtausenden meditieren Menschen auf der ganzen Welt. In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche Studien nun auch die positiven Effekte von einer regelmäßigen Meditationspraxis belegt.

Hier ein paar der positiven Effekte von Meditation

 

  • Du schläfst besser.
  • Dein Stresslevel wird gesenkt.
  • Dein Blutdruck sinkt
  • Du stärkst dein Immunsystem
  • Deine (Selbst-) Wahrnehmung wird besser

Zu welcher Tageszeit macht Meditation Sinn?

Um eine neue Routine in deinem Alltag zu etablieren, ist es wichtig, einen sinnvollen, für DICH passende Tageszeit festzulegen. 

 

Als ich noch Vollzeit im Büro arbeitete, habe ich nach der Arbeit meditiert. Sobald ich nach Hause kam, ließ ich mich für 5-10 Minuten auf meinem Meditationskissen nieder. Durch diesen Übergang und das bewusste zu Hause Ankommen fiel es mir leichter, die Arbeit und die Projekte des Tages hinter mir zu lassen.

 

Heute, als Mutter von kleinen Kindern, ist für mich der passende Zeitpunkt nicht mehr so leicht zu finden. Morgens vor 7 Uhr ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass ich ungestört bin, um einen Moment in die Stille einzutauchen. 


Auch direkt vom dem Schlafengehen ist eine wundervolle Zeit, um zu meditieren. So kannst du deine Gedanken zur Ruhe bringen und wirst wahrscheinlich leichter in den Schlaf finden. 

 

Egal, welche Tageszeit du für deine Meditationspraxis wählst: Versuche immer zur gleichen Zeit zu meditieren. Dann wird es dir leichter fallen, eine Gewohnheit daraus entstehen zu lassen! 

Was du zum Meditieren brauchst

Alles, was du zum Meditieren brauchst, ist ein ruhiger Ort und ein wenig Zeit.

 

Wenn du gerne draußen bist, kannst du dafür natürlich auch in den Park oder an einen Fluss gehen. Aber es darf auch dein Küchentisch oder dein Bett sein. Du solltest dich an diesem Ort geborgen und wohl fühlen. 

 

Du kannst im Sitzen oder Liegen meditieren. Die sitzende Meditationshaltung hat allerdings den großen Vorteil, dass du dabei nicht einschläfst. Achte dabei darauf, dass du bequem und aufrecht sitzt, ohne dass Dir die Beine einschlafen oder die Knie weh tun. 

Wie funktioniert Meditation?

Da sitzt Du nun und tust GAR NICHTS. Doch was nun? Anfangs wusste ich nicht, wie ich "richtig" meditiere. Also: Gebe Dir die Chance 5 Min. einfach mal nur ruhig zu sein und zu atmen. Lasse alle Gedanken, die kommen weiterziehen und beobachte Dich nur.

 

Mit der Übung wirst Du beobachten, wie es Dir leichter fällt, Dich auf den Moment, Deine Atmung, Deine Wahrnehmung zu konzentrieren. Aber zwinge Dich zu nichts. Erwarte nichts. Denn darin liegt der Schlüssel! 

Das Meditieren gibt mir unglaublich viel Ruhe & Energie zugleich. Ich fühle mich ausgeglichener und noch dazu ist die Zeit ein wunderbarer Übergang von Arbeit zur Freizeit :).

  

Probiere es doch einfach mal selbst aus, und erzähle mir sehr gerne von Deinen Erfahrungen...! 

Buchtipp zum Thema Meditation

Falls Du mehr über das Thema Meditation erfahren möchtest, empfehle ich Dir das Buch von Jon Kabat-Zinn "Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben". 

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Ich heiße Lisa Kauff, und komme aus dem wunderschönen Mainz. Ich bin verheiratet und seit 2018 Mama unserer Tochter Frida. Seit Oktober 2019 leben wir in Nagold im Schwarzwald. Ich bin zertifizierte Yogalehrerin (500h AYA) und unterrichte Vinyasa Yoga. Mehr über mich und meinen Yogaweg erfährst Du hier. 


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