Meditation für Anfänger: Tipps & Tricks

Quelle: Christian Zehe / CZ Art
Quelle: Christian Zehe / CZ Art

Immer online, ständig unterwegs, volle Terminkalender…- Wir fühlen uns manchmal wie im Hamsterrad, und kommen kaum zur Ruhe. Und plötzlich, "dank" Corona-Virus: Von 100 auf 0 gebremst, werden wir zum Rückzug und Nichtstun gezwungen. Doch in uns herrscht noch immer der Modus "Always On", die Folge: Unsere Gedanken kommen nicht zur Ruhe, sondern werden durch die Unsicherheit im Außen noch mehr aufgewühlt. 

  

Ich selbst starte meinen Tag immer mit 10 Minuten Meditation, und fühle mich dadurch klar, ruhig und fokussiert. 

meditieren hat unglaublich viele positive effekte...

Hier ein paar der positiven Effekte von Meditation

  • Du schläfst besser.
  • Dein Stresslevel wird gesenkt.
  • Dein Blutdruck sinkt
  • Du stärkst Dein Immunsystem
  • Deine (Selbst-) Wahrnehmung wird besser

der richtige Zeitpunkt zum meditieren

Wichtig, um eine feste Routine zu etablieren, ist es einen sinnvollen, für DICH passenden Zeitpunkt am Tag festzulegen. 

 

Früher, bevor ich ein Kind bekam und Vollzeit arbeitete, habe ich nach der Arbeit meditiert. Sobald ich nach Hause kam, ließ ich mich für 5-10 Minuten auf meinem Meditationskissen nieder, um zu Hause "anzukommen". Heute wiederum ist für mich der passende Zeitpunkt morgens vor 7 Uhr, bevor meine Tochter wach wird, und die Welt noch still steht. 

Was brauche ich zum Meditieren?

Du brauchst nicht viel zum Meditieren: Einen ruhigen Ort und ein wenig Zeit. Wenn Du gerne draußen bist, kannst Du dafür natürlich auch in den Park oder an einen Fluss gehen. Deine Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! :) 

 

Du kannst Dir ein Meditationskissen besorgen, aber ein Stuhl / Hocker reichen auch aus. Hauptsache Du sitzt bequem und aufrecht, ohne dass Dir die Beine einschlafen oder die Knie weh tun. 

Wie funktioniert Meditieren?

Da sitzt Du nun und tust GAR NICHTS. Doch was nun? Anfangs wusste ich nicht, wie ich "richtig" meditiere. Also: Gebe Dir die Chance 5 Min. einfach mal nur ruhig zu sein und zu atmen. Lasse alle Gedanken, die kommen weiterziehen und beobachte Dich nur.

 

Mit der Übung wirst Du beobachten, wie es Dir leichter fällt, Dich auf den Moment, Deine Atmung, Deine Wahrnehmung zu konzentrieren. Aber zwinge Dich zu nichts. Erwarte nichts. Denn darin liegt der Schlüssel! 

Das Meditieren gibt mir unglaublich viel Ruhe & Energie zugleich. Ich fühle mich ausgeglichener und noch dazu ist die Zeit ein wunderbarer Übergang von Arbeit zur Freizeit :).

 

Die Erfahrungen aus der Meditation nutze ich heute in verschiedensten Situationen, z.B. wenn ich abends nicht direkt einschlafen kann, oder im Büro, wenn wieder zig Leute gleichzeitig etwas von mir möchten und ich super genervt bin.

 

Probiere es doch einfach mal selbst aus, und erzähle mir sehr gerne von Deinen Erfahrungen...! 

Buchtipp: Falls Du mehr über das Thema Meditation erfahren möchtest, empfehle ich Dir das Buch von Jon Kabat-Zinn "Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben", das sich auch super als Urlaubslektüre eignet! 

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Ich heiße Lisa Kauff, bin 34 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Mainz. Ich bin verheiratet und seit 2018 Mama unserer Tochter Frida. Seit Oktober 2019 leben wir in Nagold im Schwarzwald. Ich bin zertifizierte Yogalehrerin (500h AYA) und unterrichte Vinyasa Yoga. Mehr über mich und meinen Yogaweg erfährst Du hier. 


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