Rumpfmuskulatur stärken: Der Komplettguide
- Lisa Kauff

- vor 7 Stunden
- 9 Min. Lesezeit

Warum Frauen ab 35 jetzt anfangen sollten, 5 Core Übungen & Tiefenmuskulatur-Wissen
Du hast oft Rückenschmerzen oder Verspannungen? Deine Körpermitte fühlt sich beim Heben oder Bücken instabil an? Und dabei machst du doch regelmäßig Sport? Die Rumpfmuskulatur zu stärken ist für viele Frauen der fehlende Baustein. Nicht, weil sie zu wenig trainieren. Sondern weil sie die falschen Übungen machen.
Ich kenne dieses Gefühl übrigens sehr gut. Ich bin nicht nur Trainerin und Gründerin von Monkey Yoga – sondern selbst 40 und Mama von drei Kindern. Mein Alltag ist voll, laut und wunderbar chaotisch. Aber eben auch herausfordernd. Da ist eine starke Körpermitte essentiell!
Deswegen habe ich diesen Komplettguide geschrieben, in dem du erfährst, wie dein Core aufgebaut ist, was passiert, wenn die Tiefenmuskulatur schwächelt – inkl. 5 Übungen ohne Geräte, um die Rumpfmuskulatur zu stärken.
Und: Wenn du über 35 bist, ist dieser Artikel besonders für dich – dazu gleich mehr.
Inhalt:
Was ist die Rumpfmuskulatur? – Aufbau und Funktion
Der Begriff "Rumpfmuskulatur" oder auf Englisch "Core" beschreibt alle Muskeln deines Torsos – also deines Körpers ohne Arme, Beine, Hals und Kopf. Stell dir deinen Rumpf wie das Fundament eines Hauses vor: Ohne eine stabile Basis wackelt alles – egal wie stark Arme und Beine sind.
Zur Rumpfmuskulatur gehören:
Gerader Bauchmuskel (Rectus abdominis): der sichtbare "Sixpack-Muskel" – wichtig für Beugung, aber nicht für Stabilität
Schräge Bauchmuskeln (Obliques): verantwortlich für Rotation und seitliche Stabilität
Querer Bauchmuskel (Transversus abdominis): das innerste "Korsett" – entscheidend für Druckausgleich und Wirbelsäulenstabilität
Tiefe Rückenmuskulatur (Multifidus): verbindet und stabilisiert die einzelnen Wirbel
Beckenboden: das Fundament des Core-Systems, hält Organe und stabilisiert das Becken
Zwerchfell: die Atemmuskulatur, die als "Deckel" des Systems wirkt
Hüftbeuger & Gesäßmuskulatur: übertragen Kräfte zwischen Ober- und Unterkörper

Diese Muskeln arbeiten immer gemeinsam – nicht isoliert. Genau das ist der Grund, warum ein gezieltes Training wie funktionelle Fitness so viel wirkungsvoller ist als klassisches Bauchtraining wie Crunches und Co.
Das "Powerhouse" – ein Begriff aus dem PilatesIm Pilates nennt man das Zentrum des Körpers das "Powerhouse": Tiefe Bauchmuskeln, Beckenboden, Multifidus und Zwerchfell. Alle Pilates-Übungen beginnen mit der Aktivierung dieses Powerhouse – genau deshalb ist Pilates so effektiv für die Körpermitte. → Mehr dazu im Pilates-Anfänger-Artikel |
Tiefenmuskulatur vs. Oberflächenmuskulatur – der entscheidende Unterschied
Hier liegt das Missverständnis, das viele Frauen jahrelang frustriert trainieren lässt: Crunches, Sit-ups und klassische Bauchübungen trainieren fast ausschließlich die Oberfläche – den sichtbaren geraden Bauchmuskel. Die Tiefenmuskulatur bleibt dabei vollständig untrainiert.
Oberflächenmuskulatur: Kraft und Bewegung
Die oberflächlichen Muskeln – vor allem der Rectus abdominis und die äußeren schrägen Bauchmuskeln – sind gut sichtbar und für große Bewegungen zuständig. Sie reagieren schnell auf Training und sind das, was du bei Crunches spürst.

Tiefenmuskulatur: Stabilität und Schutz
Die Tiefenmuskulatur liegt unter den sichtbaren Muskeln und hat eine grundlegend andere Aufgabe: Sie stabilisiert die Wirbelsäule, reguliert den Druck im Bauchraum und schützt die Bandscheiben – bei jeder einzelnen Bewegung, die du machst. Vom Aufstehen bis zum Heben einer Einkaufstasche.
Das Problem: Wenn du viel sitzt, "schläft" die Tiefenmuskulatur ein. Sie wird kaum aktiviert – und baut ohne gezieltes Training schleichend ab. Die Folge: Der Körper beginnt zu kompensieren, andere Muskeln übernehmen Aufgaben, die sie nicht übernehmen sollten – und irgendwann meldet sich der Rücken.
Warum Crunches nicht helfen – und sogar schaden könnenCrunches trainieren isoliert den Rectus abdominis und belasten gleichzeitig die Lendenwirbelsäule – besonders wenn sie mit Schwung oder falscher Technik ausgeführt werden. Dabei bleibt die eigentlich wichtige Tiefenmuskulatur vollständig unaktiviert. Wer ausschließlich Crunches macht, trainiert die Oberfläche, vernachlässigt die Tiefe – und riskiert Haltungsschäden. |
Was passiert, wenn die Rumpfmuskulatur zu schwach ist?
Eine schwache Körpermitte äußert sich selten auf einmal. Es ist ein schleichender Prozess – und viele der Symptome werden zunächst anderen Ursachen zugeschrieben.
Rückenschmerzen im unteren Rücken: ohne ausreichende Stützmuskulatur übernimmt die Lendenwirbelsäule zu viel Last – das führt zu chronischen Verspannungen und Schmerzen
Hohlkreuz und schlechte Haltung: schwache Bauchmuskeln lassen das Becken nach vorne kippen – Hohlkreuz, runde Schultern und vorgestreckter Kopf sind die Folge
Instabilität beim Heben, Bücken, Treppensteigen: Alltagsbewegungen kosten mehr Kraft und fühlen sich unsicher an
Schnelle Erschöpfung: der Körper verbraucht ständig Energie für Ausgleichsbewegungen – das macht müde, auch ohne körperliche Anstrengung
Beckenbodenschwäche: Core und Beckenboden sind ein Team. Schwächelt einer, leidet der andere – Inkontinenz und Blasenschwäche können langfristige Folgen sein
Erhöhtes Verletzungsrisiko: fehlende Gelenkstabilität macht anfälliger für Verstauchungen, Bandscheibenvorfälle und Stürze
Viele dieser Beschwerden lassen sich durch ein gezieltes Rumpfmuskulatur-Training deutlich verbessern – manchmal innerhalb weniger Wochen. Das zeigen auch Studien: Regelmäßiges Core Training reduziert nachweislich chronische Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich.
Quelle: Frontiers in Physiology (2025). https://www.frontiersin.org/journals/physiology/articles/10.3389/fphys.2025.1672010/full
4. Warum funktionelles Training eine effektive Methode ist, um die Rumpfmuskulatur zu stärken
Wer die Rumpfmuskulatur stärken will, muss Tiefen- und Oberflächenmuskulatur gleichzeitig und im Zusammenspiel trainieren. Genau das leistet funktionelles Training – und das unterscheidet es grundlegend von klassischem Bauchtraining oder isolierten Geräteübungen.
Was bedeutet "funktionelles Training"?
Funktionelles Training bildet echte Alltagsbewegungen ab: Heben, Drehen, Stabilisieren, Balancieren. Statt einzelne Muskeln isoliert zu trainieren, werden Bewegungsmuster trainiert – so wie der Körper sie im echten Leben braucht.
Ein Beispiel: Der Bird Dog (Übung 5 weiter unten) trainiert gleichzeitig:
▸ die Tiefenmuskulatur (Multifidus, Transversus abdominis)
▸ das Gleichgewicht und die Koordination
▸ die Hüftstabilität
▸ die Verbindung zwischen Arm- und Beinbewegung
Ein Crunch trainiert genau einen Muskel. Und vernachlässigt alle anderen.
Warum kein Equipment nötig ist
Das Beste an funktionellem Core Training: Du brauchst keine Geräte, kein Studio, kein Equipment. Alles, was du brauchst, ist eine Matte und dein eigenes Körpergewicht. Die Übungen nutzen die Schwerkraft und instabile Positionen, um die Tiefenmuskulatur gezielt zu aktivieren.

Ich bin jetzt 40, habe in den letzten zehn Jahren drei Kinder bekommen – und ich merke selbst, wie sich das Training anfühlt, das wirklich bis in die Tiefe geht. Nicht das Training von vor zehn Jahren, als ich noch dachte, mehr Crunches helfen. Sondern das, was ich heute in meinen Kursen weitergebe: Bewegung, die nachhaltig etwas verändert.
Genau deshalb habe ich den Onlinekurs Functional Core Training gemeinsam mit Sportwissenschaftler und Präventions-Experte Maurice Calmano entwickelt – weil ich weiß, was Frauen in diesem Lebensabschnitt brauchen.
5. Fünf Übungen für eine starke Rumpfmuskulatur – ohne Geräte
Wichtiger Hinweis: Führe alle Übungen langsam und kontrolliert aus. Qualität ist wichtiger als Geschwindigkeit. Bei bestehenden Verletzungen oder Rückenproblemen bitte vorher ärztlich abklären.
Übung 1: Glute Bridge
Muskeln: Gesäßmuskulatur, untere Rückenmuskulatur, Beckenboden, Tiefenmuskulatur
Ausführung: Rückenlage, Füße hüftbreit auf dem Boden, Knie gebeugt, Arme neben dem Körper. Drücke die Hüfte hoch, bis Schulter – Hüfte – Knie eine gerade Linie bilden. Oben 2 Sekunden halten, Gesäß aktiv anspannen. Langsam zurück. Wiederhole.
Wiederholungen: 10 Wiederholungen, 2–3 Sätze.
💡 Tipp: Konzentriere dich darauf, mit dem Gesäß hochzudrücken – nicht mit dem Rücken. Wenn du die Übung kaum spürst, drücke die Fersen aktiv in den Boden.

Übung 2: Plank (Unterarmstütz)
Muskeln: Transversus abdominis, Rectus abdominis, schräge Bauchmuskeln, Rückenstrecker, Schultern
Ausführung: Komm in den Unterarmstütz - Ellenbogen direkt unter den Schultern, Unterarme parallel. Hebe die Hüfte, bis dein Körper eine gerade Linie von Kopf bis Ferse bildet. Bauch aktiv nach innen ziehen, Gesäß leicht anspannen. Blick zum Boden.
Wiederholungen: 3 × 20–40 Sekunden halten. Kurze Pause zwischen den Sätzen.
💡 Tipp: Hüfte weder hängen lassen noch hochwölben. Wenn du ins Hohlkreuz fällst, beende den Satz – lieber kürzer mit guter Form.

Übung 3: Dead Bug
Muskeln: Transversus abdominis (Tiefenmuskulatur), Multifidus, Hüftbeuger, Schultern
Ausführung: Rückenlage, beide Arme senkrecht zur Decke, Beine in 90° (Knie über Hüfte). Atme aus und strecke gleichzeitig den rechten Arm nach hinten und das linke Bein gerade aus – ohne dass der untere Rücken vom Boden hebt. Einatmen, zurück zur Mitte. Seite wechseln.
Wiederholungen: 5 Wiederholungen pro Seite, 2–3 Sätze.
💡 Tipp: Der untere Rücken bleibt zu jeder Zeit am Boden – das ist das entscheidende Qualitätsmerkmal dieser Übung. Bauchnabel nach innen ziehen und halten.

Übung 4: Side Plank (Seitstütz)
Muskeln: Seitliche Bauchmuskeln (Obliques), Hüftstabilisatoren, Schultern, Tiefenmuskulatur
Ausführung: Seitlage auf dem Unterarm, Ellenbogen unter der Schulter. Hebe die Hüfte, bis dein Körper eine seitliche Gerade bildet. Untere Hand kann am Boden bleiben oder zur Decke zeigen. Halten, dann Seite wechseln.
Wiederholungen: 3 × 20–30 Sekunden pro Seite. Anfänger: Knie am Boden lassen (vereinfachte Variante).
💡 Tipp: Hüfte weder zur Decke noch zum Boden kippen. Eine gerade seitliche Linie ist das Ziel – auch wenn das anfangs nur 10 Sekunden möglich ist.

Übung 5: Bird Dog
Muskeln: Multifidus (tiefe Rückenmuskulatur), Gesäß (Gluteus medius), Core, Schultern
Ausführung: Komm in den Vierfüßlerstand: Handgelenke unter den Schultern, Knie unter der Hüfte, Rücken neutral. Strecke gleichzeitig den rechten Arm nach vorne und das linke Bein nach hinten aus. Hüfte bleibt parallel zum Boden – keine Drehung im Rumpf. 2 Sekunden halten, langsam zurück. Seite wechseln.
Wiederholungen: 5 Wiederholungen pro Seite, 2–3 Sätze.
💡 Tipp: Stell dir vor, du balancierst ein Glas Wasser auf deinem unteren Rücken. Kein Tropfen darf fallen – so bleibt die Hüfte stabil.

Trainingsplan: So kombinierst du die 5 ÜbungenMache alle 5 Übungen als Zirkel – das dauert ca. 20–25 Minuten: 1. Plank: 30 Sek. halten 2. Dead Bug: 5x pro Seite 3. Bird Dog: 5x pro Seite 4. Glute Bridge: 10x 5. Side Plank: 20 Sek. pro Seite → 1 Minute Pause, dann wiederholen. 2–3 Runden. |
6. Warum Core Training für Frauen ab 35 so wichtig ist
Wenn du zwischen 35 und 50 bist: Dieser Abschnitt ist besonders für dich. Denn ab diesem Alter verändern sich zwei Dinge gleichzeitig – und das hat direkte Auswirkungen auf deine Rumpfmuskulatur.
Schleichender Muskelabbau ab 30
Ab dem 30. Lebensjahr verliert der menschliche Körper durchschnittlich 0,3–1 % Muskelmasse pro Jahr – ohne gezieltes Gegensteuern. Das klingt wenig. Aber ohne Training verlieren wir bis zum 80. Geburtstag bis zu 40 % unserer gesamten Muskelmasse. Die Tiefenmuskulatur ist dabei besonders betroffen, weil sie im Alltag kaum automatisch aktiviert wird.
Hormonelle Veränderungen ab der Perimenopause
Ab etwa 35–40 Jahren beginnt bei vielen Frauen die Perimenopause: Der Östrogenspiegel sinkt, Proteine werden schlechter in Muskeln eingebaut, die Regeneration verlangsamt sich. Das bedeutet: Wer in dieser Phase nicht aktiv trainiert, verliert Muskelmasse deutlich schneller als zuvor.
Dazu kommt der Zusammenhang mit dem Beckenboden: Viele Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten – Inkontinenz, Rückenschmerzen, Haltungsveränderungen – haben ihre Wurzeln in einer schwachen Körpermitte, die über Jahre nicht gezielt trainiert wurde.
Was du jetzt tun kannst
Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät. Die Tiefenmuskulatur ist hochgradig anpassungsfähig. Studien zeigen, dass gezieltes funktionelles Training die Knochendichte um 1–3 % steigern und chronische Rückenschmerzen signifikant reduzieren kann – auch bei Frauen ab 40.
Quelle: Journal of Orthopaedic Surgery and Research (2025). https://link.springer.com/article/10.1186/s13018-025-05890-1
Meine eigene ErfahrungIch bin selbst 40 und dreifache Mutter – und ich kenne das Gefühl, nach Schwangerschaften, Alltagsstress und wenig Zeit für sich das eigene Körpergefühl zu verlieren. Genau deshalb habe ich diesen Kurs entwickelt: für Frauen, die bereits etwas tun, aber merken, dass etwas Wichtiges fehlt. Nicht mehr Zeit. Sondern das richtige Training. In kurzen Einheiten. Flexibel online ohne Geräte oder Studiozeiten. |
7. FAQ – Weitere Fragen zur Rumpfmuskulatur
Was gehört zur Rumpfmuskulatur?
Zur Rumpfmuskulatur gehören alle Muskeln des Torso: gerader Bauchmuskel, schräge Bauchmuskeln, Transversus abdominis, tiefer Rückenmuskel (Multifidus), Beckenboden, Zwerchfell, Hüftbeuger und Gesäßmuskulatur. Der englische Begriff "Core" meint dasselbe.
Kann ich Rumpfmuskulatur täglich trainieren?
Grundsätzlich ja – die Tiefenmuskulatur regeneriert schnell. Aber ein strukturierter Plan mit 2–3 Einheiten pro Woche ist nachhaltiger und führt zu besserem Fortschritt als tägliches Training ohne Progression.
Wie lange dauert es, bis ich eine starke Körpermitte aufbaue?
Erste spürbare Veränderungen – mehr Stabilität, weniger Rückenziehen – zeigen sich oft schon nach 4–6 Wochen. Sichtbare und deutliche Veränderungen im Körpergefühl und der Haltung nach 8–12 Wochen.
Was ist der Unterschied zwischen Rumpfmuskulatur und Core?
Keiner – es sind Synonyme. "Core" ist der englische Begriff für Körperkern, also genau das, was wir auf Deutsch als Rumpfmuskulatur bezeichnen.
Rumpftraining bei Rückenschmerzen – geht das?
Ja – und oft ist gezieltes Core Training die beste Maßnahme gegen chronische Rückenschmerzen. Wichtig: mit den richtigen Übungen starten (funktionell, keine Crunches, keine Belastung der Lendenwirbelsäule) und bei akuten Beschwerden vorher ärztlich abklären.
Welche Übung ist die beste für die Körpermitte?
Es gibt keine einzelne "beste" Übung – die Kombination macht es. Plank und Dead Bug sind hervorragende Grundübungen, weil sie sowohl Tiefen- als auch Oberflächenmuskulatur ansprechen. Bird Dog ist besonders wertvoll für die Koordination der Tiefenmuskulatur.
Ist Rumpftraining auch für Frauen nach der Schwangerschaft geeignet?
Nach abgeschlossener Rückbildung: ja. Wichtig ist dabei, keine druckerhöhenden Übungen zu machen (keine Crunches, kein schwerer Plank bei Rektusdiastase). Monkey Yoga bietet dafür spezielle Programme: den Beckenboden-Intensivkurs und den Rektusdiastase-Kurs – beide bauen die Körpermitte sicher wieder auf.
Fazit: Rumpfmuskulatur stärken ist keine Option – es ist Prävention
Eine starke Körpermitte ist das Fundament für Schmerzfreiheit, gute Haltung und Leistungsfähigkeit im Alltag. Wer gezielt und funktionell trainiert – statt isolierte Crunches zu machen – spürt den Unterschied schnell.
Und wer ab 35 anfängt? Der trifft genau zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung. Denn jetzt ist die Phase, in der gezieltes Training den größten langfristigen Effekt hat.
In über 10 Jahren habe ich mehr als 20.000 Frauen auf ihrem Weg zu mehr Kraft und Stabilität begleitet. Was ich dabei immer wieder höre: “Ich hätte früher anfangen sollen.”
-> Also fang heute an. Die 5 Übungen in diesem Artikel sind ein guter Einstieg. Wenn du einen strukturierten Plan willst, der dich 8 Wochen lang Schritt für Schritt aufbaut:
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Hallo, ich bin Lisa....

Als zertifizierte Yoga- und Pilates-Trainerin unterstütze ich seit über 10 Jahren Frauen dabei, sich wieder stärker, beweglicher und wohler in ihrem Körper zu fühlen.
Ich bin Gründerin von Monkey Yoga, 40 Jahre alt und Mama von drei Kindern. Und weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll kurze, effektive Workouts sind, die sich wirklich in einen vollen Alltag integrieren lassen.
Genau deshalb habe ich zusammen mit Sportwissenschaftler und Experte für Prävention Maurice Calmano einen Kurs entwickelt. Seit über 12 Jahren begleitet er Menschen als Personaltrainer mit Schwerpunkt auf funktionellem Training.

Beratender Experte
Prof. Dr. Daniel Kauff ist seit 2019 Chefarzt der Klinik Nagold für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Er leitet das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Calw-Nagold und ist Experte u.a. für Beckenboden und Rektusdiastase.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.






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